Steine für den Jakobsweg

Der Jakobsweg wird länger: Am Ostermontag wird ein neues Teilstück des zum UNESCO-Kulturerbes gehörenden Pilgerpfads nach Santiago de Compostela eröffnet, das u.a. durch 25 Gemeinden des österreichischen Weinviertels verläuft.

Für die 162 km lange Route, die an 39 Kirchen vorbeiführt, haben 37 Steinmetzlehrlinge der Landesberufsschule Schrems im Rahmen eines klassen- und fächerübergreifenden Projekts 26 Markierungssteine gefertigt. In jeden der 60 bis 80 kg schweren "Pilgersteine" haben die Lehrlinge im zweiten und dritten Ausbildungsjahr das Jakobsweg-Logo eingearbeitet. Insgesamt sind Arbeiten mit verschiedensten Formaten und Oberflächenbearbeitungen sowie aus unterschiedlichen Natursteinen entstanden. Die Materialien stellten acht österreichische Firmen zur Verfügung.

Ende März wurden die fertigen Steine feierlich der niederösterreichischen Innung übergeben. Deren Fachvertretungsvorsitzender, Wolfgang Ecker, bedankte sich bei Schülern und Direktorin Getrude Marek für das Engagement und betonte, "dass diese wundervollen Werkstücke zum guten Image der Steinmetze beitragen". Auch Josef Hasch, Stellvertreter von Ecker und Initiator der Aktion, war mit dem Ergebnis hochzufrieden. Durch unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen habe jeder Steineine eigene Note. 

(Erschienen am 30..3.2010) 

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