Skulpturenpark braucht Geld
Der Internationale Bildhauer-Workshop im Skulpturenpark Katzow wartet auf finanzielle Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem bereits die letztjährige Veranstaltung aufgrund mangelnder Förderung nur noch mit zwei Künstlern durchgeführt werden konnte, befürchtet der Katzower Künster Thomas Radeloff das Ende des für 2010 geplanten 16. Workshops.
Der Katzower Verein betreibt den größten in freier Trägerschaft befindlichen Skulpturenpark in Europa. Er trägt auch den größten Teil der Kosten für das Symposium, erwartet vom Land jedoch eine Förderung von rund 3.000 Euro. Radeloff befürchtet, dass auf Dauer auch der Bestand des Skulpturenparkes gefährdet ist. Im Park in Katzow stehen auf einer Fläche von rund 18 Hektar knapp 100 Skulpturen von etwa 80 Künstlern aus über 20 Ländern, die jährlich bis zu 7000 Besucher anziehen.
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