Resolution zu Ausbildungsfragen

Unter Leitung von Obermeister Stefan Lutterbeck fand vom 16. bis17. April die 34. Sitzung des Arbeitskreises für Ausbildungsfragen (AfA) statt, diesmal in Kassel. Auch in diesem Jahr nahmen u.a. Vertreter der Bildungszentren und Berufsschulen sowie mehrere Landeslehringswarte teil.

Verabschiedet wurde eine Resolution mit Leitlinien für Ausbildungsfragen. Darin wird u.a. betont, dass Fachkräfte rar werden und das Thema Ausbildung in den Mittelpunkt gerückt werden müsse. Bei der Auswahl von Auszubildenden gelte es, ihre persönliche und berufsspezifische Entwicklungsfähigkeit zu berücksichtigen. Schließlich sei guter Nachwuchs entscheidend für die Zukunft des Steinmetzhandwerks. In seiner Resolution betont der AfA zudem, dass Betriebe bei der Ausbildung auch handwerkliche Grundlagen vermitteln sollen. Ausilder sollen auf die Lehrlinge einwirken und diese motivieren. Bewerber werden u.a. dann als besonders geeignet eingestuft, wenn sie sich vor dem Antritt ihrer Ausbildung im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums bewährt haben.

Wechsel in der PLW-Jury
Auf der Sitzung wurden auch einige Personalwechsel bekanntgegeben. Nach mehreren Jahren verlässt Fred Grimm die PLW-Jury. Seinen Platz wird in Georg Biermeieraus München, einnehmen. Das bbw plant die Beantragung eines Weiterbildungsprojekts auf Grundlage der Sozialpartnerrichtlinie der EU. Projekt-Partner sind wissenschaftliche Berater, sowie die vier Bildungszentren. Ziele sind, Grundlagen für ein Zukunft sicherndes Weiterbildungskonzept zu erarbeiten, betriebliche Erfordernisse zu untersuchen und einen Leitfaden zu entwickeln. Dazu soll es z.B. Workshops und interne Schulungen geben. Das Projekt ist auf drei ahre angesetzt und soll u.a. von der EU  gefördert werden.

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