Freiburger Meisterstücke 2010

Entwurfszeichnung von Xenia Miller

Im Sommer 2010 traten 21 Kandidaten in Freiburg zur Meisterprüfung an, die nach der neuen Meisterprüfungsverordnung erfolgt. Bereits seit vier Jahren lehrt die Freiburger Meisterschule nach den neuen, handlungsorientierten Rahmenrichtlinien für die Meistervorbereitung und bereitet ihre Schüler mit praxisbezogenen Kundenaufträgen in mehrwöchigen Projekten erfolgreich auf die neue Verordnung vor.

Die intensive Absprache zwischen Schule und Freiburger Handwerkskammer über die veränderten Abläufe, die das neue Regelwerk vorsieht, gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf der Prüfung. Von 15 Prüfungstagen wurden zwei für die fachtheoretische Prüfung verwendet, ein Tag für den wirtschaftskundlichen Teil und zwei für den berufspädagogischen Teil. Vom Rest entfielen zehn Tage (80 Stunden) auf das Meisterprüfungsprojekt und ein Tag auf die Situationsaufgabe (acht Stunden).

Thema der Situationsaufgabe war der Begriff "Blickkontakt", der bildhauerisch in Stein zu visualisieren war. Die Prüflinge mussten mindestens zwei Seiten ihres Steins bearbeiten. Die Umsetzung mittels Symbol oder Ornament war freigestellt, der Begriff "Blickkontakt" musste aber integriert werden.

Drei Gesellen waren beim Meisterprüfungsprojekt und vier bei der Situationsaufgabe nicht erfolgreich. Am 25. Juli wurden die Meisterprüfungsprojekte und Semesterarbeiten in den Werkstatträumen der Meisterschule einem breiten Publikum präsentiert.

Bernward Fiedler

>>>Bilder der Meisterstücke

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