Leipziger Architekten bauen Probsteikirche

Die Architekten-Brüder Benedikt (l.) und Ansgar Schulz
Die Architekten-Brüder Benedikt (l.) und Ansgar Schulz
Modell der neuen Leipziger Probsteikirche...
Modell der neuen Leipziger Probsteikirche...
...mit Fassade aus Rochlitzer Porphyr (Fotos: Frank Grätz)
...mit Fassade aus Rochlitzer Porphyr (Fotos: Frank Grätz)

Das Leipziger Architektenbüro schulz&schulz der Brüder Ansgar und Benedikt Schulz ist als Sieger aus dem internationalen Architektenwettbewerb um den Neubau der Leipziger Propsteikirche hervorgegangen. Den zweiten Preis erhielt das Büro Allmann Sattler Wappner aus München, Dritter wurden Meck Architekten, ebenfalls aus München. Insgesamt beteiligten sich 20 Architekten, darunter auch Büros aus dem Ausland.

Fassade aus Porphyr
Bei der Fassadengestaltung wird gemauerter Rochlitzer Porphyr in horizontaler Schichtgliederung zum Einsatz kommen. Damit bekennen sich schulz&schulz zu Region und Tradition. Zusam­menfassend meint das Preisgericht: "Die zurückhaltende Linienführung des Baukörpers in Verbindung mit dem Fassadenmaterial ergibt eine hohe skulpturale Wirkung. So entsteht in diesem heterogenen, lauten Stadtraum ein unverwechselbarer Ort der Sammlung und der Ruhe."

Die Propsteigemeinde verhandelt nun mit schulz&schulz über eine Umsetzung ihres Entwurfs. Der Bau der Kirche soll im Sommer 2010 beginnen, die Fertigstellung ist bis Ende 2012/Anfang 2013 geplant.

(Erschienen am 29.01.2010)

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