Leichen im Keller

Bei einem Bestatter aus Leipzig haben Hinterbliebene für Beerdigungen bezahlt, die nie stattgefunden haben. Die Bild-Zeitung berichtet von einer 70-jährigen Witwe, die bei dem Unternehmer für 1.800 Euro eine anonyme Urnenbeisetzung ihres verstorbenen Mannes in Auftrag gab. Zwei Jahre legte die Frau anschließend Blumen an der Stelle auf der Friedhofswiese nieder, wo sie die Überreste ihres Partners vermutete. Dann erfuhr sie von der Polizei, dass ihr Mann nie beigesetzt wurde. Der Bestatter hatte die Urne mitsamt Asche einfach in seinen Keller gestellt. Insgesamt soll der "Schein"-Bestatter mindestens in
sieben weiteren Fällen auf ähnliche Weise betrogen haben.

(20.11.2011)

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