Kongressmesse über "Leben und Tod"

"Leben und Tod" ist die erste Kongressmesse in Deutschland zum Thema Sterben.
"Leben und Tod" ist die erste Kongressmesse in Deutschland zum Thema Sterben.
Sie bietet Informationen und Kontakte zu Institutionen wie Kirchen oder Hospizdiensten. (Fotos: Messe Bremen)
Sie bietet Informationen und Kontakte zu Institutionen wie Kirchen oder Hospizdiensten. (Fotos: Messe Bremen)

Vorsorge, Pflege, Begleitung, Abschied, Trauerbewältigung sowie das Sterben in Würde sind Themen, die die Kongressmesse "Leben und Tod" bestimmen. Sie findet vom 6. bis 7. Mai in Halle 4 der Messe Bremen statt und richtet sich u.a. an haupt- und ehrenamtliche Fachleute aus der Hospiz- und Altenpflege, dem Bestattungswesen, dem Friedhofswesen, an pflegende Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit.

Fachleute können sich hier vernetzten und weiterbilden. "Wir bieten aber auch dem normalen Bürger die Möglichkeit, sich in angenehmer Atmosphäre zu informieren und mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen", sagt Meike Wengler, Projektleiterin der Messe Bremen.

Auf der Messe präsentieren sich u.a. Bestatter, Trauerredner, Kirchen, ambulante und stationäre Hospize und Pflegediens­te, Selbsthilfegruppen, Anbieter von Waldbestattungen und Vertreiber von Trauerartikeln.

Offene Vorträge behandeln Themen wie die Patientenverfügung, verschiedene Bestattungsformen oder die Möglichkeiten von Palliative Care (begleitendes pflegerisches Angebot an Schwerstkranke und ihr soziales Umfeld).

Für Fachvorträge sind Referenten wie Professor Dr. Andreas Heller von der Universität Klagenfurt/Wien eingeladen, der den einzigen Lehrstuhl für Palliative Care inne hat. Er widmet sich dem Thema der Geschichte und Zukunft der Hospizbewegung. Prof. Dr. Reimer Gronemeyer von der Universität Gießen spricht über die Schwie­rigkeiten der Kommunikation mit Demenzerkrankten auch in Hinblick auf die Sterbebegleitung.

Eine Podiumsdiskussion über spezialisierte ambulante Palliativversorgung wird Vorteile aber auch Probleme beleuchten.

Öffnungszeiten: 10 bis 19 Uhr, Preis: 8 €
Die Preise für Fachteilnehmer finden sich unter www.lebenundtod-bremen.de. Bis zum 31. März gibt es einen Frühbucherrabatt.

(Erschienen am 04.02.2010)

 

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