Institut jubiliert

Vor 30 Jahren gründete die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD) das Zentralinstitut für Sepulkralkultur. 1992 wurde das Museum für
Sepulkralkultur in Kassel eröffnet, wodurch das Zentralinstitut etwas in den Hintergrund trat. Nach wie vor ist es jedoch die einzige wissenschaftliche
Einrichtung, die sich ausschließlich dem Themenkreis Sterben, Tod und Trauer widmet.

Unter anderem organisiert das Institut wissenschaftliche Fachtagungenund unterhält eine eigenen wissenschaftliche Spezialbibliothek. Forschungsergebnisse werden z.B. in den "Kasseler Studien zur Sepulkralkultur" publiziert, einer Reihe, die inzwischen 14 Bände umfasst. Auch die Zeitschrift "Friedhof und Denkmal" (seit 1956) hat sich zu einem
wissenschaftlichen Fachorgan mit jährlich fünf Ausgaben
entwickelt.

Als ehrgeiziges Projekt betreibt das Zentralinstitut die Herausgabe des
"Großen Lexikons der Bestattungs-und Friedhofskultur". Die ersten beiden Bände sind 2002 und 2005 erschienen und decken allgemeine Kulturgeschichte
sowie Archäologie und Kunstgeschichte ab.

Drukkfrisch ist die neue Publikation "Grabkultur in Deutschland",erschienen im Reimer-Verlag. Sie beschreibt die Entwicklungsgeschichte des Grabmals und wird im Rahmen der 30-Jahr-Feier des Zentralinstituts am 24. Oktober in Kassel vorgestellt.

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