Hochwasser zerstört Steinmetzbetrieb

DIe Wassermassen überschwemmten den Hof und die ganze Werkstatt.
Als das Wasser sank, kam das ganze Ausmaß zutage.
Die Grabsteine aus der Ausstellung liegen wie Dominosteine auf dem Boden.

Seit 2004 erwirtschaftete der selbstständige Steinmetzmeister Dietmar Lenk aus Landau sein Haupteinkommen mit seiner Grabmalwerkstatt in Hirschfelde bei Zittau. Dann trat die Neiße, der rund 300 m von der Werkstatt entfernte Fluss, nach tagelangen starke Regenfällen über ihre Ufer und überschwemmte am 7. August die Produktionsstätte des Einmannbetriebs. Dabei zerstörte das Hochwasser die Steine und Einfassungen der Außenausstellung und des Lagers sowie Werkzeuge, Maschinen, einen PKW und einen Anhänger mit Ladekran. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 100.000 €.

Erst letztes Jahr feierte der Betrieb, der von Lenks Großvater 1939 gegründet worden war, sein 70-jähriges Jubiläum. Obwohl der Katastrophenschutz und die Landespolizei sowie Freunde bei den Aufräumarbeiten halfen, gibt es noch viel zu tun. "Inzwischen ist die Werkstatt noch feucht, aber wieder zugänglich, sodass ich mit einigen geretteten Werkzeugen wenigstens wieder Schriften hauen kann", erzählt Dietmar Lenk. Im Hof klaffe aber immer noch ein großes Loch, das es zu füllen gilt.

Da der Steinmetz nur über eine normale Betriebshaftpflicht, nicht aber über eine Hochwasserversicherung verfügt, ist er für jede finanzielle Unterstützung dankbar. Spenden Sie unter dem Stichwort "Hochwasser" auf das Konto der Postbank Köln, BLZ 37010050, Konto-Nr. 613553508.
 
Kontakt:
Dietmar Lenk
Grabmale und Steinmetzmeister
Neißegasse 9
02788 Hirschfelde
Mobil: 0170/4725910
Fax: 06341/54232
Dietmar.Lenk@t-online.de

(1.9.2010)

Werbepartner