Moderne, klassische Formen mit Einlegern
Auf seiner Herbsthausmesse vom 25. bis 27. November präsentierte das Natursteinwerk Max Böse in Großenlüder auf über 10.000 m² Ausstellungsfläche wieder zahlreiche Neuheiten vom Urnenstein bis zur Komplettanlage.
Gleich zu Beginn der Ausstellung säumten mehrere Doppelgrabanlagen den Weg durch die Messehalle, bei denen sich die Form der Grabsteine leicht abgewandelt in den Teilabdeckungen widerspiegelte. "Doppelgräber werden durchaus noch verkauft. Es gibt aber kaum neue Designs auf dem Markt. Das wollten wir ändern", sagte Susanne Böse, Ehefrau von Geschäftsführer Heinz Böse. Viele Besucher seien von den Anlagen beeindruckt gewesen. Unter dem Messemotto "Zukunft 2012+" waren außerdem Steine mit meditativen Elementen aus Glas- und Halbedelsteinen sowie Ammoniten zu sehen. Sie erinnern an das bunte Glaspiel in Kirchenfenstern, lassen aber eine religiöse Interpretation offen. Bei ihrer Gestaltung habe die harmonische Abstimmung der Farben im Vordergrund gestanden, erklärte Verkaufsmitarbeiter Patrick Romanowski.
Schlicht, gerade und doch raffiniert
Um dem Zeitgeist zu entsprechen, setzt Böse beim Großteil der neuen Grabmaldesigns verstärkt auf moderne, klassische Formen in Materialien wie Azul Maucaubas, Iroko, Schwarzer Granit und Virginia Black mit andersfarbigen Einlegern. Dazu wurden Kompletteinfassungen bzw. Abdeckungen in der Farbe der Einleger kombiniert. Dass die Modelle großen Anklang fanden freute das Böse-Team besonders. Auch der Nachfrage nach Grabsteinen mit Swarovski-Applikationen entsprach das Natursteinwerk: Dezent eingesetzt, meist in Verbindung mit Gravuren waren sie schon auf der Stone+tec ein viel beachteter Hingucker. "Sehr gut kamen in diesem Zusammenhang die Modelle mit schlichten, geraden Formen in Paradise Blue und Black Orbit an, die im Außenbereich positioniert waren", so Susanne Böse. "Hier 'schweben' Swarovski-Sterne und von uns gefertigte Engel und Tauben aus Edelstahl auf der natürlichen Steinstruktur. Zurückhaltende Kolorierungen setzen dabei Akzente."
Neue Oberfläche "geeist"
Das Besucherinteresse weckte auch die neue Oberflächenbearbeitung "geeist", die durch die Kombination verschiedener handwerklicher Bearbeitungen entsteht und zum Schluss poliert wird. Sie eignet sich für jedes Material, kommt aber bei Kalksteinen wie der Neuheit Nil Grau, Dover Beige oder Cornwall Sun besonders gut zur Geltung. Zu sehen waren entsprechende Grabmalmodelle in Verbindung mit modernen Bronzeskulpturen des Mitausstellers Strassacker.
Daneben präsentierte die Firma Dietrich Software ihre auf die Bedürfnisse von Steinmetzbetrieben angepassten Produkte und die Firma König zeigte eine Auswahl an Werkzeugen. Außerdem konnten das praktische Friedhofsfunktionsfahrzeug Multicar und das Verankerungssystem "Meisterdübel" der Firma Herzberg Konstruktionen begutachtete werden (s. Naturstein 5/2011, S. 78).
Darüber hinaus konnten Messebesucher vom Räumungsverkauf aller Urnensteine vor der Produktionshalle profitieren. Den Platz braucht das Unternehmen für Umbaumaßnahmen, denn bis Anfang 2012 soll auf der Südseite der Halle eine innovative Innenausstellung entstehen.
"Für uns war die Veranstaltung sehr erfolgreich – wir haben super verkauft", lautet Heinz und Susanne Böses Bilanz. Für den ersten Tag hätten sich nur wenige Kunden angemeldet, da gewesen seien aber eine ganze Menge. Auch am Samstag und Sonntag seien noch viele Gäste kurzentschlossen nach Großenlüder gekommen. "Nach der guten Resonanz am Freitag werden wir wohl auch bei der nächsten Messe im Frühjahr schon am Freitag unsere Tore öffnen", kündigte Susanne Böse an.
Susanne Storath
Kontakt und weitere Informationen:
Max Böse Natursteinwerk GmbH
Industriestraße 2-4
36137 Großenlüder
Tel.: 06648/95010
Fax: 06648/950120
info@boese-naturstein.de
www.boese-naturstein.de
(12.12.2011)





