G603-Werke schließen

Wie schon lange angedroht will die chinesische Regierung nun kleine G603-Steinbrüche, die ohne Lizenz und unkontrolliert abbauen und über Jahre geduldet wurden, entschädigen und schließen. Das gleiche gilt für Werke, die höhere Umweltauflagen nicht erfüllen können.

Große Betriebe mit höheren Herstellungskosten werden die momentan günstigen Preise für G603 nicht halten können. Auf dem Markt für G603 herrscht ein großer Preisdruck, da die Farbe des Gesteins zwar beliebt, aber nicht selten ist. So gibt es Vorkommen in Polen und Italien. Momentan liegen die chinesischen Preise noch unter europäischen, dennoch lohnt sich der Handel immer weniger für ein Land, dass mehr und mehr für das Inland statt für den Export produziert. Es ist abzuwarten, ob es nun zu einer enormen Preissteigerung kommt oder eventuell ein Ersatzmaterial gefunden wird und G603 vollkommen vom Markt verschwindet. Daher ist es ratsam, bei größeren Importmengen genau auf den Preis zu achten und in Erfahrung zu bringen, ob diese Mengen überhaupt noch lieferbar sind.

Like Ge, Geschäftsführer der ATT Germany GmbH

(8.1.2012)

Werbepartner