Fusion geplant

V. l. : WBN-GF Raimo Benger (l.) und WBN-Vorsitzender Franz-Bernd Köster (2.v. r.)

Zur Jahresversammlung des Wirtschaftsverband Baustoffe - Naturstein e.V. (WBN) vom 27. bis 29. Mai in Bad Neuenahr kamen rund 150 Mitglieder. Trotz der sehr erfreulichen Resonanz sei dies wohl die letzte Mitgliederversammlung des WBN in dieser Form, so der WBN-Vorsitzende Franz-Bernd Köster. "Um die Interessen der Steine- und Erden-Industrie besser durchzusetzen, strebt man für das Jahr 2011 eine Fusion mit der Duisburger Verbändegemeinschaft an", sagte Köster. Diese Fusion soll nach einer gemeinsamen Gründungsversammlung am 30. September zum 1. Januar 2011 abgeschlossen sein. Aus dem Wirtschaftsverband Baustoffe - Naturstein e.V. (WBN) und dem Wirtschaftsverband der Baustoffindustrie Nord-West e.V. (WVB) werde dann der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. mit der Abkürzung VeRo.

Messbare Vorteile
Raimo Benger, GF des WBN, ging in seinem Jahresbericht auf "die messbaren Vorteile« der Mitgliedsunternehmen ein. Dazu würden u.a. die tariflichen Regelungen z.B. zur Winterentlassung und zur Befristung von Beschäftigungsverhältnissen zählen. Darüber hinaus nehme der Verband Einfluss auf Gesetzgebungsvorhaben und unterstütze die Unternehmen in Einzelfragen. Beispielhaft nannte Benger die Verwaltungsvorschriften zur Anwendung der Vogelschutzrichtlinie sowie die Anpassung der Naturschutzgesetze an die bundesgesetzlichen Regelungen. Zum Rahmenprogramm der Veranstaltung gehörte u.a. ein Gastvortrag von Prof. Dr. Norbert Walter zum Thema "Die Krise meistern durch Orientierung an bürgerlichen Werten" sowie eine Weinverköstigung auf einer Hütte in den Weinbergen. Im An -
schluss an die Mitgliederversammlung konnten sich die Teilnehmer bei unterschiedlichen Aktivitäten sportlich betätigen und den Abend bei einer Veranstaltung mit Mehrgänge-Menü, Musik und Tanz ausklingen lassen.

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