Estrich-Feuchte-Experiment

Das Beratungsbüro für Natursteinsanierung, Schutz und Pflege, DNS, aus Börtlingen führte ein öffentliches Estrich-Feuchte-Experiment durch, das zur Erfassung der 20°C-Ausgleichsfeuchtedaten von mehreren Sachverständigen begleitet wurde.

Ziel des Experimentes war herauszufinden, wie viel Wasser aus einer Estrichschicht verdampfen will, wenn diese in normalem Wohnklima (20°/55 % rel. Luftfeuchte) liegt. Der sich daraus ergebende 20 °C Ausgleichsfeuchtewert muss als "Trocken"-Grenzwert für die Beurteilung der gefährlichen Restfeuchtemenge dienen, die in frischen Baustellenestrichen noch vorhanden ist. Dafür hat DNS die Proben fünf verschiedener Estrichsorten sieben Tage nach der Herstellung bis zum Erreichen des 20/55-Ausgleichsfeuchtezustands zunächst im eigenen Klimaraum und dann bis zur 42°C Ausgleichsfeuchte im Wärmeschrank trocknen lassen.

Die Messungen zeigten, dass der 20°C Ausgleichsfeuchtewert, den ein Baustoff im Normklima früher oder später erreichen kann, das "Maß aller Dinge" ist, an dem sich abweichende Baustellensituationen berechnen und beurteilen lassen. Er ist der zu prüfende Grenzwert, den der Estrichhersteller zur Verfügung stellen muss, um dem Bodenleger die Möglichkeit zu geben, den gemessenen Restfeuchtewert auf Belegereife der Estrichschicht zu beurteilen.

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(14.9.2011)

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