Friedhofsmesse Devota in Ried
Vom 25. bis 27. September findet in Ried im Innkreis die Friedhofsmesse Devota statt. Sonderschauen und international anerkannte Fachreferenten liefern Impulse für eine innovative Friedhofplanung.
Wer Beratung und konkrete Lösungsansätze sucht, findet diese in der Ausstellung des Steinzentrums Hallein: Ein Schaufriedhof in der sog. "Arena", einem ca. 2 800 qm großen Platz vor dem Eingang der Devota, wird kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Das Konzept für den Friedhof stammt von dem erfahrenen Friedhofgestalter MMag. lic. Johann Gutschi. Es ordnet sich dem Titel "Der Weg" unter und setzt sich mit dem Thema "Friedhof, Tod und der Weg dorthin" auseinander. Bei der Umsetzung dieser "grünen Oase des Verweilens" arbeiteten das Steinzentrum, die oberösterreichische Steinmetzinnung und die Firma Strassacker zusammen. So werden beispielsweise die bereits auf der Stone+tec ausgestellten Friedhofsmodelle der Bronzegießerei gezeigt.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden alternative Möglichkeiten der Urnenbestattungen jenseits von Urnenwänden. MMag. Johann Gutschi präsentiert eine Urnengemeinschaftsanlage in Form von Trinitätsstelen und verbindet damit den Urnenwandgedanken mit dem System der Urnenwiese. Darüber hinaus wird ein Stillgeborenen-Denkmal als wichtiger Ort zur Trauerbewältigung zu sehen sein. Es besteht das aus einer realistisch gearbeiteten jungen Mutter aus Betonguss.
Rund um den Schaufriedhof verkaufen Aussteller ihre Produkte und informieren über Friedhofsthemen. U.a. referieren MMag. lic. Johann Gutschi und Frau Katja Weingartz am 25. September von 9 bis 12 Uhr über das Thema "Friedhof und Grabstätte als Lebenswelt". Für Besucher gibt es überall Plätze zum Sitzen, Plaudern und Nachdenken sowie einen gastronomischen Service auf der Piazza im Zentrum des Areals.
Ziel der Initiatoren ist es, mit dem Messestand eine Plattform für einen regen Gedankenaustausch zwischen Gestaltern und Friedhofsbetreibern zu bieten.
www.devota.at
Erschienen am 01.09.2009




