Bildhauerzentrum bewilligt

Gesamtansicht des künftigen Centro Internazionale di Scultura in Peccia; links die fünf Bildhauerateliers, rechts das Ausstellungsgebäude, dazwischen ein Teil des Werkplatzes. (Foto: Architekturbüro Michele und Francesco Bardelli, Locarno)

Das Projekt eines internationalen Bildhauerzentrums im kleinen Gebirgsdorf Peccia (Schweiz) kann definitiv realisiert werden. Die Tessiner Standortgemeinde Lavizarra hat für das umgerechnet rund 5 Mio. € kostende ehrgeizige Vorhaben am 10. Januar 2018 die Baubewilligung erteilt.

Das CIS (Centro Internazionale di Scultura) ist ein breit aufgestelltes Kulturprojekt, das zu einem "Gravitationszentrum für Bildhauerei" werden soll, wie es in einer Mitteilung der federführenden Fondazione Internazionale per la Scultura (FIS) heisst. Mit einer professionellen Infrastruktur zur Bearbeitung von Stein, Holz und Metall will sich das CIS an dreidimensional arbeitende Künstlerinnen und Künstler wenden, die einen innovativen Umgang mit diesen traditionsreichen Materialien suchen. Das CIS umfasst ein zentrales Gebäude für Ausstellungen, Konferenzen und Aktivitäten von Sponsoren sowie fünf Künstlerateliers mit einem gemeinsamen Werkplatz. Die Ateliers werden in Form von Stipendien jedes Jahr international ausgeschrieben. Das Projekt wurde vom Leiterpaar der seit 1984 bestehenden Scuola di Scultura di Peccia, Alex Naef und Almute Grossmann-Naef, initiiert und während 18 Jahren mit viel Herzblut vorangetrieben. Großzügige Unterstützung erhält das Centro durch nationale, kantonale und kommunale Beiträge der öffentlichen Hand sowie durch private Sponsoren. Die Eröffnung ist bereits für Frühjahr 2019 vorgesehen.

(8.2.2018)


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